Nicht veröffentlichter Leserbrief an die SZ am 2. Juli 2019

Bericht in der Süddeutschen Zeitung vom 29.06. 2019 : „In Hamburg sollen keine Grünflächen mehr verschwinden“.

Das fordert für München auch unser Bürgerbegehren „Grünflächen erhalten“ mit bisher beachtenswerten 31.000 Unterschriften.

In Hamburg waren nur 23.000 Unterschriften erforderlich, um diese Übereinkunft im Hamburger Rathaus zu erzielen. 

Wir sind im wahrsten Sinne des Wortes eine „Graswurzelbewegung“; bisher ohne tatkräftige Unterstützung von großen Parteien, Umweltorganisationen und Medien.

Unterstützung findet das Bürgerbegehren insbesondere beim BUND Naturschutz München, beim Münchner Forum mit dem AK Öffentliches Grün und bei vielen Münchner Bürgerinitiativen.

Wollen die großen Parteien in München denn noch mehr Versiegelung? 

Dabei ist München mit 47%  erschreckend deutlich höher versiegelt als Hamburg mit 36 %.

Das Bürgerbegehren wehrt sich grundsätzlich nicht gegen Wohnungsneubau und Nachverdichtung. Nur dürfen dafür in München nicht noch weitere Öffentliche Grünflächen, Parkanlagen und Frischluftschneisen bebaut werden. Da gibt es intelligentere Lösungsansätze! 

Wenn eine Grünfläche einmal bebaut ist, ist sie unwiederbringlich für alle Zeiten verloren!

Wilfried Langner

Mitinitiator des Münchner Bürgerbegehrens „Grünflächen erhalten“